Journée d’ouverture à Nursie

Voici le programme prévisionnel de la journée d’ouverture de #sumpont2016.
Inscriptions obligatoires auprès de Marie Perrin (agence Via Sacra).
Coût de la journée Rome-Nursie-Rome (transport+dîner+hébergement) : 120 euros.
Renseignements au 06 28 73 77 79 et info@viasacra.it

Jeudi 27 octobre 2016

15 heures / 15h30
Départ des bus pour Nursie (possibilité de bus au départ de Fiumicino)
18 heures
Arrivée à Nursie, installation des pèlerins
18h30
Basilique saint Benoît
Accueil des pèlerins par l’abbé Claude Barthe et le père Nivakoff, osb
Visite libre de la crypte / Confessions
19h45
Complies
20 heures
Dégustation de la bière des moines
20h30
Dîner avec Mgr Sample, archevêque de Portland (réservé aux pèlerins inscrits)

Vendredi 28 octobre 2016

8h45
Rosaire médité avec le RP Folsom, osb
9h40
Tierce
10 heures
Messe pontificale célébrée par Mgr Alexander K. Sample
puis, visite libre de la ville (et de la boutique du monastère !)
12h45
Sexte
puis, déjeuner libre pour les laïcs
(Déjeuner avec Mgr Sample et le TRP Folsom, supérieur des moines de Nursie. pour les ecclésiastiques)
14h45 / 15h15
Départ des bus pour Rome

>> Renseignements et inscriptions : info@viasacra.it

Nursia #sumpont2016

Orędzie Papieża Franciszka

Jego Ekscelencji
Mons. Guido Pozzo
Sekretarza Papieskiej Komisji „Ecclesia Dei”

Z okazji pielgrzymki do Rzymu grupy Coetus Internationalis Summorum Pontificum, która w Kościele utrzymuje w żywotności starożytną liturgię rzymską, papież Franciszek przesyła serdeczne życzenia, wyrażając nadzieję, że uczestnictwo w pobożnej wizycie na grobach Apostołów rozbudzi żarliwe przywiązanie do Chrystusa czczonego w pięknie liturgii, która nakłania do kontemplacji Boga przemienionego w świetle swej chwały, a także doda nowego wigoru świadectwu o wiecznym przesłaniu wiary chrześcijańskiej. Jego Świątobliwość wyprasza obfite dary Ducha Świętego i matczyną opiekę Matki Bożej oraz, prosząc o nieustającą modlitwę o wsparcie w posłudze Piotrowej, z całego serca udziela Waszej Ekscelencji, obecnym biskupom, księżom oraz wszystkim wiernym uczestniczącym w świętych obrzędach, upragnionego błogosławieństwa apostolskiego na owocną podróż z Kościołem.

Kardynał Pietro Parolin
Sekretarz Stanu Jego Świątobliwości

(Tłumaczenie: Marek Kormański, unacum.pl)

Predigt S.E. Erzbischof Guido Pozzo

Romwallfahrt Summorum Pontificum 2015
Fest des hl. Antonius Maria Claret, Bischof
Kirche Santa Maria in Campitelli, 23. Oktober 2015

sermonpozzoAuch dieses Jahr sind Sie nach Rom zur Wallfahrt an die Gräber der heiligen Apostelfürsten Petrus und Paulus gekommen, um als Pilger den äußeren Weg zu beschreiten, durch den Frömmigkeit und Verehrung sichtbar werden, der aber immer und vor allem ein innerer Weg des Glaubens, des Suchens und des sich Vertiefens in der Begegnung mit dem lebendigen Gott ist.

Die Zeiten, in denen wir leben, sind schwierig, aber wir dürfen nicht verzagen und dürfen nicht in Resignation und Pessimismus verfallen. Wir dürfen nicht vergessen, daß es in unserem kulturellen Umfeld viele Menschen gibt, die, obwohl sie das Geschenk des Glaubens nicht kennen, ernsthaft auf der Suche nach dem wahren Sinn des Lebens sind und diese Suche eine echte „Präambel” des Glaubens ist, weil sie die Menschen auf den Weg lenkt, der zum Geheimnis Gottes führt.

Diese geistlich Suchenden tun sich aber schwer, den wahren Gott und die wahre Kirche zu finden, wenn wir keine glaubwürdigen Zeugen sind. Was die Welt heute besonders braucht, ist das glaubwürdige Zeugnis der Christen, die fähig sind, ihr Herz und ihren Geist dem Verlangen nach Gott und dem wahren Leben, das kein Ende kennt, zu öffnen.

Die christliche Mission vermittelt nicht nur eine Botschaft, sondern sie hilft auch den Menschen Christus kennenzulernen und seine Liebe und seine Barmherzigkeit aufs innigste zu erfahren. Die Aufforderung hinauszugehen, um zu missionieren, ist ein kleines Kompendium des Christseins. Ihre Wallfahrt nach Rom ist ein deutliches Zeichen, daß Sie hinausgehen wollen, um die Freude, Gott kennengelernt zu haben, den Menschen, die ihn noch nicht kennen oder ihn vergessen haben, mitzuteilen. Möge Ihre Wallfahrt Sie die Gemeinschaft von missionarischen Jüngern spüren lassen.

Das Evangelium spricht von einem Samen, der, einmal gesät, von selbst wächst, auch wenn der Sämann schäft (Mk 4,26-29). Die Vertrautheit der Kirche mit Jesus ist eine wandernde Vertrautheit, und auf dieser Wallfahrt ist die Kirche eine missionarische Gemeinschaft, wie uns Papst Franziskus ins Gedächtnis ruft.

Aber an diesem Punkt kommt eine Frage auf: Was könnten wir den anderen geben, wenn wir es nicht zuerst in uns selbst erprobt hätten. Wie könnten wir anderen helfen, Christus kennenzulernen und den lebendigen Gott, wenn wir ihn nicht bereits kennengelernt hätten, ihn nicht schon kennen würden und nicht schon das Geheimnis Gottes in unserem Leben betrachtet hätten.

Und wo können wir auf bevorzugte und sichere Weise die Begegnung mit dem Geheimnis Gottes erleben, betrachten und verinnerlichen?

Die Größe der Liturgie besteht nicht darin, eine erbauliche geistliche Unterhaltung zu bieten, sondern darin, sich von dem Geheimnis Gottes berühren zu lassen, das uns erfaßt, denn sonst wären wir mit unseren Kräften nicht in der Lage von ihm erfaßt zu werden.

Die Feier der Heiligen Messe im alten römischen Ritus hebt unentbehrliche Bestandteile und Gesichtspunkte hervor, die uns die Heiligkeit des Ritus wahrnehmen lassen, die Gegenwart Christi, den heiligen Charakter der Messe, die eben das Opfer Christi ist. Dies alles hilft und dient dem Aufbau des Leibes Christi, welcher die Kirche ist.

Die alte Liturgie ist kein Relikt der Vergangenheit, sondern eine lebendige Wirklichkeit in der Kirche und trägt dazu bei, den Schatz der Heiligkeit und des Gebetes gegenwärtig zu machen, den uns die Tradition weitergegeben hat.

Und schließlich macht uns der alte Ritus der Meßfeier noch mehr bewußt, daß das Ziel der Liturgie die Anbetung des Geheimnisses Gottes des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes ist. Die Größe der Liturgie und ihre Kraft lehren somit den Gläubigen anzubeten: nur in der Anbetung kann sich die tiefe Erfahrung entwickeln, die man in der Begegnung mit dem lebendigen Gott erlebt. Gerade in der Anbetung reift auch der gesellschaftliche Auftrag der Eucharistie, der nicht nur die Grenze zwischen Gott und uns niederreißt, sondern auch die Grenzen, die den einen vom anderen trennen, ebenso niederreißen will wie die Grenzen und Spaltungen, welche die brüderliche Versöhnung und die Einigkeit unter den Menschen verhindern.

Mit Ihrer Romwallfahrt und dem Beginn des Jubeljahres der Barmherzigkeit halten Sie das Bekenntnis zum katholischen Glauben hoch. Wir glauben fest, daß der Herr Jesus Christus das Böse und den Tod besiegt hat. Mit diesem sicheren Glauben haben wir uns ihm anvertraut. Christus, in unserer Mitte gegenwärtig, hat die Macht des Bösen besiegt, und die Kirche, sichtbare Gemeinschaft seiner Barmherzigkeit, besteht weiter als Zeichen der endgültigen Versöhnung mit Gott dem Vater.

In diesem heiligen Tempel, welcher der Schutzfrau Maria geweiht ist, lernen wir, daß der Herr in dem Tempel, der Maria ist, wohnen und damit der ganzen Welt eine wahre Wohnung bereiten wollte, und diese Wohnung ist der Glaube, für den Maria das Vorbild ist, die Mutter aller Gläubigen. Der Glaube gibt uns ein wahres Zuhause in dieser Welt und vereint uns in der Kirche, in der wir alle Brüder und Schwestern sind. Bitten wir die Allerseligste Jungfrau um ihren Beistand, daß sie mit Zärtlichkeit unsere Seele und unsere Familien behüte und daß wir als Pilger auch durch diese Wallfahrt lernen, auf unserem Weg zur endgültigen Wohnung voranzuschreiten, hin zur ewigen Stadt, zur Freude in der himmlischen Heimat.

Amen.

Dies ist nicht die endgültige Version, denn Seine Excellenz hat sich entschlossen, einen Teil hinzuzufügen, der sich auf die aktuelle Situation, nämlich auf die Bischofskonferenz, bezog.

Omelia del Molto Reverendo Padre Dom Jean Pateau

#sumpont2015: Festa di Cristo Re
(Roma, Santissima Trinità dei Pellegrini, 25 ottobre 2015)

#sumpont2015

L’Abate di Notre-Dame de Fontgombault, Dom Jean Pateau, durante la sua predica per la Festa di Cristo Re il 25 ottobre 2015 a Roma.

Christus vincit, Christus regnat, Christus imperat!

Cari fratelli e sorelle,

«Cristo vince, Cristo regna, Cristo impera». Le acclamazioni carolingie non mettono forse a dura prova la nostra fede?

Nel 1935 Stalin rispondeva così a Pierre Laval, che gli chiedeva di rispettare le libertà religiose: «Quante divisioni ha il Papa?». Oggi molti uomini di Stato fanno implicitamente, e qualche volta esplicitamente, la stessa riflessione. Nel presente frangente, in cui la libertà religiosa, la famiglia, la vita nascente o giunta al termine, sono sotto attacco nella maggior parte dei Paesi del mondo, e anche all’interno stesso della Chiesa, la festa di Cristo Re viene a sollecitare un atto di fede da parte di coloro che sarebbero tentati dalla disperazione.

Il Vangelo ha ricordato il faccia a faccia di Gesù e Pilato, il dialogo di uno che ritiene di detenere ogni potere con un uomo schernito, deriso, sconfitto: «Tu sei il Re dei Giudei?… Dunque, tu sei Re?». La risposta di Gesù svela una regalità ignorata dagli uomini, un Re testimone della verità: «Tu lo dici; io sono Re. Per questo io sono nato e per questo sono venuto nel mondo: per rendere testimonianza alla verità. Chiunque è dalla verità, ascolta la mia voce» (Gv, 18,37).

Sono 2000 anni che, in gran numero, stupefatti, beffardi, provocatori… uomini di compromesso, di calcolo, o semplicemente nel dubbio hanno posto questa domanda a Gesù. La risposta di Cristo rimane sempre la stessa: «Io sono Re».

Con San Paolo, siamo nell’azione di grazie poiché:

Per mezzo di lui sono state create tutte le cose, quelle nei cieli e quelle sulla terra, quelle visibili e quelle invisibili: Troni, Dominazioni, Principati e Potestà. Tutte le cose sono state create per mezzo di lui e in vista di lui. Egli è prima di tutte le cose e tutte sussistono in lui. Egli è anche il capo del corpo, cioè della Chiesa (Col, 1, 16-18).

Durante il rito del battesimo il sacerdote interroga il catecumeno: «Che cosa chiedi alla Chiesa?». Quegli risponderà: «La fede». Una risposta che deve essere il fermo proposito di una vita. Il fallimento della speranza e della carità dipende spesso da una mancanza di fede, da una visione troppo umana delle circostanze che dimentica l’abbandono al piano di Dio.

Il riconoscimento da parte degli Stati, delle nazioni, della regalità di Cristo, comincia con l’accettazione di questa regalità su ciascuno di noi. Il Motu Proprio Summorum Pontificum di Sua Santità il Papa Benedetto XVI ci permette di attingere nella pace alle ricchezze liturgiche della forma straordinaria. Alla nostra gratitudine si aggiunge un dovere che oso riassumere in una domanda: la nostra fede è altrettanto straordinaria quanto il rito che celebriamo? Rincentrare la liturgia su Cristo non ha che uno scopo: diventare noi stessi dei veri testimoni della regalità di Cristo, vivere di Cristo e per Cristo, a tal punto che tutti dovrebbero poter dire: «è Cristo che vive in loro».

Questo pellegrinaggio di azione di grazie ci conduce a Roma mentre si conclude la XIV Assemblea generale ordinaria del Sinodo dei Vescovi sul tema: «La vocazione e la missione della famiglia nella Chiesa e nel mondo contemporaneo».

Re di ogni uomo, Cristo è anche Re delle famiglie.

In più occasioni, per esempio nel corso delle udienze del mercoledì, Sua Santità il Papa Francesco ha proposto una ricca e profonda riflessione sulla famiglia. Durante il suo recente viaggio in Ecuador, il Vangelo delle nozze di Cana gli ha dato occasione di affrontare il tema:

Le nozze di Cana, diceva il Papa, si rinnovano in ogni generazione, in ogni famiglia, in ognuno di noi e nei nostri sforzi perché il nostro cuore riesca a trovare stabilità in amori duraturi, in amori fecondi, in amori gioiosi. Facciamo spazio a Maria, “la madre”, come afferma l’Evangelista. E facciamo ora insieme a lei l’itinerario di Cana. Maria è attenta… Maria è Madre… Maria prega… Ella ci insegna a porre le nostre famiglie nelle mani di Dio; ci insegna a pregare, alimentando la speranza che ci indica che le nostre preoccupazioni sono anche preoccupazioni di Dio. E, alla fine, Maria agisce. Le parole: “Fate quello che vi dirà” (v. 5), rivolte a quelli che servivano, sono un invito rivolto anche a noi, a metterci a disposizione di Gesù, che è venuto per servire e non per essere servito. Il servizio è il criterio del vero amore. Chi ama serve, si mette al servizio degli altri. E questo si impara specialmente nella famiglia… (Santa Messa per le famiglie, Parque de los Samanes, Guayaquil, lunedì 6 luglio 2015).

Essere attenti, pregare e servire, sono le indicazioni dateci da Maria.

San Luca ricorda l’atteggiamento di Maria: Ella «serbava tutte queste cose meditandole nel suo cuore» (Lc 2,19). La parola latina per “meditandole” è “conferens”, letteralmente “portandole tutte insieme nel suo cuore”. Il cuore di Maria è il luogo di una alchimia d’amore. È là che Ella rende grazie, là che prega, ed è ancora là che ella soffre e che si offre.

Mentre si avvicina l’anno giubilare della Misericordia, in nostri cuori sono il luogo di un dialogo con Cristo Re? Portiamo in essi gli avvenimenti gioiosi, luminosi, dolorosi e gloriosi delle nostre vite, meditandoli in segreto per derivarne una regola per il nostro agire?

«Quante divisioni ha il Papa?». Stalin avrebbe potuto dire: «Quanti cuori?». Perché un cuore donato a Cristo è molto più temibile di una divisione!

In questi giorni in cui i genitori di Santa Teresa del Bambin Gesù sono appena stati canonizzati, mi sovvengono alcune parole di loro figlia, e ve le lascio come viatico in questa santa città di Roma, cuore della cristianità:

Considerando il corpo mistico della Chiesa, non mi ero riconosciuta in alcuno dei membri descritti da san Paolo, o piuttosto volevo riconoscermi in tutti… La Carità mi dette la chiave della mia vocazione. Capii che, se la Chiesa ha un corpo composto da diverse membra, l’organo più necessario, più nobile di tutti non le manca, capii che la Chiesa ha un cuore, e che questo cuore arde d’amore. Capii che l’amore solo fa agire le membra della Chiesa, che, se l’amore si spegnesse, gli apostoli non annuncerebbero più il Vangelo, i martiri rifiuterebbero di versare il loro sangue… Capii che l’amore racchiude tutte le vocazioni, che l’amore è tutto, che abbraccia tutti i tempi e tutti i luoghi… in una parola che è eterno! Allora, nell’eccesso della mia gioia delirante, esclamai: Gesù, Amore mio, la mia vocazione l’ho trovata finalmente, la mia vocazione è l’amore! (Manoscritto B, folio 3, verso)

Amen.