Möge die traditionelle Messe in der Kirche aufblühen!

Predigt zum Christkönigsfest
Wallfahrt Summorum Pontificum
S.E. Alexander K. Sample, Erzbischof von Portland
Kirche Santissima Trinità dei Pellegrini
30. Oktober 2016

Abp. Sample Rome #sumpont2016Gelobt sei Jesus Christus!

Wir sind nun am Ende dieser herrlichen und wunderschönen Wallfahrt angekommen sind, die wir zum Dank für das Motu proprio von Papst Benedikt XVI. unternommen haben. Dieses hat eine breitere und großzügigere Verfügbarkeit der heiligen Messe im usus antiquior ermöglicht, Das tun wir auch an diesem herrlichen Christkönigsfest. Wir alle sind Papst Benedikt äußerst dankbar für seine liebende Fürsorge um diejenigen, die der alten Form des lateinischen Ritus anhängen, und wir beten, daß die Verbreitung der traditionellen Messe eine tiefe und dauerhafte Wirkung auf unseren Gottesdienst sowohl in der außerordentlichen als auch der ordentlichen Form des Römischen Ritus habe.

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Predigt S.E. Erzbischof Guido Pozzo

Romwallfahrt Summorum Pontificum 2015
Fest des hl. Antonius Maria Claret, Bischof
Kirche Santa Maria in Campitelli, 23. Oktober 2015

sermonpozzoAuch dieses Jahr sind Sie nach Rom zur Wallfahrt an die Gräber der heiligen Apostelfürsten Petrus und Paulus gekommen, um als Pilger den äußeren Weg zu beschreiten, durch den Frömmigkeit und Verehrung sichtbar werden, der aber immer und vor allem ein innerer Weg des Glaubens, des Suchens und des sich Vertiefens in der Begegnung mit dem lebendigen Gott ist.

Die Zeiten, in denen wir leben, sind schwierig, aber wir dürfen nicht verzagen und dürfen nicht in Resignation und Pessimismus verfallen. Wir dürfen nicht vergessen, daß es in unserem kulturellen Umfeld viele Menschen gibt, die, obwohl sie das Geschenk des Glaubens nicht kennen, ernsthaft auf der Suche nach dem wahren Sinn des Lebens sind und diese Suche eine echte „Präambel” des Glaubens ist, weil sie die Menschen auf den Weg lenkt, der zum Geheimnis Gottes führt.

Diese geistlich Suchenden tun sich aber schwer, den wahren Gott und die wahre Kirche zu finden, wenn wir keine glaubwürdigen Zeugen sind. Was die Welt heute besonders braucht, ist das glaubwürdige Zeugnis der Christen, die fähig sind, ihr Herz und ihren Geist dem Verlangen nach Gott und dem wahren Leben, das kein Ende kennt, zu öffnen.

Die christliche Mission vermittelt nicht nur eine Botschaft, sondern sie hilft auch den Menschen Christus kennenzulernen und seine Liebe und seine Barmherzigkeit aufs innigste zu erfahren. Die Aufforderung hinauszugehen, um zu missionieren, ist ein kleines Kompendium des Christseins. Ihre Wallfahrt nach Rom ist ein deutliches Zeichen, daß Sie hinausgehen wollen, um die Freude, Gott kennengelernt zu haben, den Menschen, die ihn noch nicht kennen oder ihn vergessen haben, mitzuteilen. Möge Ihre Wallfahrt Sie die Gemeinschaft von missionarischen Jüngern spüren lassen.

Das Evangelium spricht von einem Samen, der, einmal gesät, von selbst wächst, auch wenn der Sämann schäft (Mk 4,26-29). Die Vertrautheit der Kirche mit Jesus ist eine wandernde Vertrautheit, und auf dieser Wallfahrt ist die Kirche eine missionarische Gemeinschaft, wie uns Papst Franziskus ins Gedächtnis ruft.

Aber an diesem Punkt kommt eine Frage auf: Was könnten wir den anderen geben, wenn wir es nicht zuerst in uns selbst erprobt hätten. Wie könnten wir anderen helfen, Christus kennenzulernen und den lebendigen Gott, wenn wir ihn nicht bereits kennengelernt hätten, ihn nicht schon kennen würden und nicht schon das Geheimnis Gottes in unserem Leben betrachtet hätten.

Und wo können wir auf bevorzugte und sichere Weise die Begegnung mit dem Geheimnis Gottes erleben, betrachten und verinnerlichen?

Die Größe der Liturgie besteht nicht darin, eine erbauliche geistliche Unterhaltung zu bieten, sondern darin, sich von dem Geheimnis Gottes berühren zu lassen, das uns erfaßt, denn sonst wären wir mit unseren Kräften nicht in der Lage von ihm erfaßt zu werden.

Die Feier der Heiligen Messe im alten römischen Ritus hebt unentbehrliche Bestandteile und Gesichtspunkte hervor, die uns die Heiligkeit des Ritus wahrnehmen lassen, die Gegenwart Christi, den heiligen Charakter der Messe, die eben das Opfer Christi ist. Dies alles hilft und dient dem Aufbau des Leibes Christi, welcher die Kirche ist.

Die alte Liturgie ist kein Relikt der Vergangenheit, sondern eine lebendige Wirklichkeit in der Kirche und trägt dazu bei, den Schatz der Heiligkeit und des Gebetes gegenwärtig zu machen, den uns die Tradition weitergegeben hat.

Und schließlich macht uns der alte Ritus der Meßfeier noch mehr bewußt, daß das Ziel der Liturgie die Anbetung des Geheimnisses Gottes des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes ist. Die Größe der Liturgie und ihre Kraft lehren somit den Gläubigen anzubeten: nur in der Anbetung kann sich die tiefe Erfahrung entwickeln, die man in der Begegnung mit dem lebendigen Gott erlebt. Gerade in der Anbetung reift auch der gesellschaftliche Auftrag der Eucharistie, der nicht nur die Grenze zwischen Gott und uns niederreißt, sondern auch die Grenzen, die den einen vom anderen trennen, ebenso niederreißen will wie die Grenzen und Spaltungen, welche die brüderliche Versöhnung und die Einigkeit unter den Menschen verhindern.

Mit Ihrer Romwallfahrt und dem Beginn des Jubeljahres der Barmherzigkeit halten Sie das Bekenntnis zum katholischen Glauben hoch. Wir glauben fest, daß der Herr Jesus Christus das Böse und den Tod besiegt hat. Mit diesem sicheren Glauben haben wir uns ihm anvertraut. Christus, in unserer Mitte gegenwärtig, hat die Macht des Bösen besiegt, und die Kirche, sichtbare Gemeinschaft seiner Barmherzigkeit, besteht weiter als Zeichen der endgültigen Versöhnung mit Gott dem Vater.

In diesem heiligen Tempel, welcher der Schutzfrau Maria geweiht ist, lernen wir, daß der Herr in dem Tempel, der Maria ist, wohnen und damit der ganzen Welt eine wahre Wohnung bereiten wollte, und diese Wohnung ist der Glaube, für den Maria das Vorbild ist, die Mutter aller Gläubigen. Der Glaube gibt uns ein wahres Zuhause in dieser Welt und vereint uns in der Kirche, in der wir alle Brüder und Schwestern sind. Bitten wir die Allerseligste Jungfrau um ihren Beistand, daß sie mit Zärtlichkeit unsere Seele und unsere Familien behüte und daß wir als Pilger auch durch diese Wallfahrt lernen, auf unserem Weg zur endgültigen Wohnung voranzuschreiten, hin zur ewigen Stadt, zur Freude in der himmlischen Heimat.

Amen.

Dies ist nicht die endgültige Version, denn Seine Excellenz hat sich entschlossen, einen Teil hinzuzufügen, der sich auf die aktuelle Situation, nämlich auf die Bischofskonferenz, bezog.

HOMÉLIE DE MGR LUIGI NEGRI

Basilique Saint-Pierre-de-Rome, samedi 24 octobre 2015

Bien chers frères,

Les lectures de la liturgie rappellent la grande attente du salut par l’humanité tout entière et, en particulier, celle des pauvres, des humbles et des désespérés. Une attente similaire à celle au bord de la piscine de Bethsaïde où l’on attend que les eaux se meuvent pour que quelqu’un puisse y entrer et participer ainsi à la vie nouvelle promise par le Messie d’Israël.

Ça y est ! L’attente est terminée. L’attente est terminée parce que par son avènement le Christ a déchiré définitivement le voile des cieux et est entré dans l’épaisseur de l’histoire, de toute l’histoire. Le Christ est entré dans les grandeurs comme dans les faiblesses de l’histoire, dans les limites comme dans les tentations des hommes, mais aussi dans leur immense capacité d’affronter avec responsabilité, de génération en génération, le problème de leur destinée, de la fin à laquelle ils sont appelés et du Royaume de Dieu vers lequel ils vont et qui est déjà au milieu d’eux.
C’est le Christ qui est la vie nouvelle au milieu de nous. C’est en Lui que la vie se réalise pleinement, dans le mystère de sa mort, de sa résurrection et de son ascension, un mystère communiqué à chacun de nous dans la profondeur de notre foi et dans l’intensité de notre charité.

Le Christ est vie nouvelle parce que le salut est unique. C’est une nouvelle dilatation de l’intelligence et du cœur qui se traduit par une sensibilité nouvelle envers nous-mêmes, envers les autres et envers la réalité. Cette humanité nouvelle est en nous comme grâce, comme don de la foi, comme vérité non pas méritée mais offerte gratuitement pour combler cette attente profonde qui marque notre existence.

Face à cette grâce nous ne sommes pas et ne pouvons pas demeurer inertes, nous abandonnant à une espèce de fatalisme qui n’aurait rien de chrétien. Nous devons assumer nos responsabilités afin que la grâce, principe de vie nouvelle en nous, puisse mûrir, puisse pénétrer et se réaliser dans notre humanité et surtout, ainsi, devenir source de mission, source de communication. La foi nous est donnée pour communiquer.

Dans son encyclique Redemptoris Missio, saint Jean-Paul II disait que la « foi s’affermit lorsqu’on la donne ». La gratitude pour la grâce qui nous est donnée devient alors, au plus profond de notre conscience et de notre vie quotidienne, l’incitation à offrir notre contribution à la grande mission du Christ et de l’Église. Un engagement auquel nous devons contribuer de toutes nos forces, quelle que soit notre condition particulière et momentanée.

Le peuple chrétien ne possède qu’une seule grande vocation : communiquer la vie nouvelle du Christ à chaque homme afin que chacun puisse, s’il le veut, pénétré de cette grâce, y faire écho et faire, à son tour, l’expérience de cette vie nouvelle. La mission est donc la responsabilité première des chrétiens comme l’enseigne la grande et extraordinaire histoire bimillénaire de l’Église, dans ses vicissitudes et ses limites mais aussi dans ses si nombreux moments de gloire.

L’Église est cette présence inexorable de la vie du Christ qui vient offerte à tous ceux qui parfois ne la désirent pas, mais qui par notre témoignage sont incités à tourner leur regard vers Lui, peut-être pour la première fois, dans un monde aussi éloigné de la présence du Seigneur que peut l’être le nôtre.

Cette mission de l’Église a vu son identité, sa moralité, rythmée par deux mots d’ordre qu’elle a souvent dû prononcer tout au long de son histoire.

Le premier est POSSUMUS, NOUS POUVONS. Par cette attitude, l’Église a, de génération en génération, rencontré l’humanité : la foi a rencontré la raison ; la liberté chrétienne a rencontré la loi humaine ; les événements de la vie des peuples et des nations ont été imprégnés par la foi catholique de sorte que, en plus d’un cas, cette même foi a pu donner une contribution significative à la culture et à la civilisation.

Par ce possumus l’Église et le monde se sont rencontrés. L’humanité en quête a rencontré l’Église qui apporte le Dieu qui se révèle. L’existence humaine, personnelle et sociale, cette grande histoire de culture et de civilisation, trouve son sens dans la culture catholique qui n’est pas encore morte et nous parle au moyen des plus diverses formes d’expression culturelle. Dans l’horizon du possumus la mission a certainement eu la capacité de donner une contribution substantielle à l’amélioration de la vie humaine, personnelle et sociale.

Mais l’Église a également pu et dû prononcer, de façon inexorable, un second mot d’ordre : NON POSSUMUS, NOUS NE POUVONS PAS. En de nombreuses occasions, l’Église a dû dire qu’il n’était pas licite de vouloir éliminer sa présence de la vie de la société, de réduire les droits de Dieu et de contribuer ainsi inexorablement à la dégradation de la vie humaine et sociale. Nous ne pouvons pas. À aucun moment de l’histoire, si souvent dramatique, en particulier de l’Europe, l’Église n’a reculé devant son devoir de dénoncer la légitimité de certaines idéologies, de certaines orientations culturelles, sociales et politiques, quitte à se retrouver toute seule.

L’Église, par son non possumus, n’a pas rompu le dialogue avec les hommes mais elle a refusé que les idéologies puissent avoir une prise significative sur son existence. Vouée à la défense du caractère sacré de la paternité et de la maternité, des événements les plus signifiants de la vie humaine – aujourd’hui fragilisés, ruinés et remplacés par des formes absolument inacceptables de vie en commun –, elle refuse ce qui, en s’opposant à elle, prétend avilir l’homme, le mystère de la vie, le mystère de l’amour.

L’Église ne pourra jamais dire seulement possumus, tout comme elle ne pourra jamais dire seulement non possumus. Fidèle à son devoir de mission, elle doit toujours rendre possible la rencontre entre le Christ et le cœur de l’homme, alterner les ouvertures et les refus, les approbations intellectuelles et morales et les oppositions à tout ce qui va contre les droits de Dieu et crée ainsi les conditions d’un déclin, d’une déshumanisation de la vie humaine et sociale, dont la société contemporaine nous donne un terrible exemple.

Prenons garde, mes bien chers frères : si nous substituons au binôme possumus – non possumus, un possumus à sens unique, qui soumet la chrétienté à la mentalité dominante de ce monde, nous adhérons à son objectif négatif et diabolique : l’élimination du Christ et de l’Église. Nous ne pouvons accepter que trop d’événements, d’initiatives ou de tentatives de notre monde catholique si diversifié soient fortement conditionnés par la volonté de plaire au monde et de recevoir son appui.

Nous voulons voir le visage du Christ. Ce visage du Christ qui éclate dans la beauté de la liturgie et, comme y fait allusion le Saint-Père dans son message à ce pèlerinage, nous amène à sa gloire définitive. Ce visage est en même temps celui du Christ Ressuscité et du Souverain Juge. Nous ne voulons rien d’autre que plonger chaque jour le regard de notre intelligence et de notre cœur dans le visage très aimé du Seigneur. Afin que naisse une compréhension nouvelle, de nous et du monde. Nous voulons un cœur nouveau pour aimer chaque homme de ce monde comme un élément nouveau du mystère du Christ qui se révèle. Nous voulons apprécier l’utilité de notre époque et de notre vie seulement dans la mesure de l’affirmation du Christ qu’elles permettent et non dans celle de l’affirmation de notre puissance. Voici ce que nous voulons.

Confions à la Très Sainte Vierge Marie la Sainte Église de Dieu pour que la joie qui naît de la foi sache soutenir aussi le sacrifice de notre vie quotidienne, la nôtre comme celle de toute l’Église, afin de rendre inséparable un binôme qui semble impossible à la mentalité mondaine : joie et sacrifice. Ainsi soit-il.

OMELIA DI MONS. LUIGI NEGRI

BASILICA DI SAN PIETRO IN VATICANO – 24 OTTOBRE 2015

monsnegri2Sia lodato Gesù Cristo
Sempre sia lodato.

La parola della liturgia richiama la grande attesa della salvezza dell’intera umanità e, in particolare, l’attesa dei poveri, degli umili, dei disperati. Quella stessa attesa che ad un certo punto si muovesse l’acqua della piscina, perché qualcuno potesse entrare in essa e così partecipare della novità di vita identificata nel Messia d’Israele.

Ecco! Ora l’attesa è finita. L’attesa è finita perché l’avvenimento di Cristo ha squarciato definitivamente i cieli ed è penetrato dentro lo spessore della storia – dell’intera Storia – con tutte le sue grandezze e le sue povertà, con tutti i suoi limiti e le sue tentazioni, ma anche con l’immensa capacità dell’uomo, di affrontare responsabilmente, di generazione in generazione, il problema del destino della sua vita, del fine a cui è chiamato, del Regno di Dio cui tendiamo e che è in mezzo a noi.

È Cristo la vita nuova in mezzo a noi: la vita è pienamente realizzata in Lui, nel mistero della Sua Morte e Resurrezione e della Sua Ascensione, mistero comunicato a ciascuno nella profondità della nostra fede e nell’intensità della nostra carità.

Vita nuova perché la salvezza è una. E’ una nuova dilatazione dell’intelligenza e del cuore che si traduce poi in una nuova sensibilità verso sé stessi, verso gli altri, verso la realtà. Questa umanità nuova è dentro di noi come grazia, come dono della fede. Come verità non meritata ma offerta gratuitamente a quell’attesa profonda che anima la nostra esistenza.

Di fronte a questa grazia noi non siamo e non possiamo rimanere inerti come abbandonandoci ad una sorta di fatalismo che non è cristiano. Noi dobbiamo assumerci la nostra responsabilità, perché la grazia, principio di vita nuova in noi, sede di vita nuova in noi, possa maturare, possa investire e realizzarsi nella nostra umanità, ma soprattutto, realizzandosi nella nostra umanità, possa diventare principio di missione, principio di comunicazione. La fede ci è data per comunicare.

Nella Redemptoris Missio, San Giovanni Paolo II diceva: la fede si irrobustisce donando. Dunque, la gratitudine per la grazia che ci è stata data, diviene, nella profondità della nostra coscienza e del nostro vivere quotidiano, l’intendimento a offrire il nostro contributo alla grande missione di Cristo e della Chiesa. Un impegno a cui dobbiamo collaborare con tutte le nostre forze, quali siano gli ambiti del quotidiano, le circostanze che affrontiamo, i luoghi e le funzioni che abbiamo.

Una sola grande vocazione appartiene al popolo cristiano: comunicare la vita nuova di Cristo ad ogni uomo perché ogni uomo possa, investito di questa grazia, se vuole, corrispondere e fare anch’egli, a sua volta, esperienza di questa novità. Dunque la responsabilità cristiana è la missione, e questa è stata la grande e straordinaria, lezione della Chiesa nella sua storia bimillenaria, variegata faticosa, talora segnata da tanti limiti, ma segnata anche da tanta gloria.

La Chiesa è questa presenza inesorabile della vita di Cristo che viene offerta a tutti coloro che qualche volta non la desiderano neppure, ma dalla nostra presenza di testimoni vengono sollecitati a guardare Cristo, magari per la prima volta, in un mondo come quello in cui viviamo, così lontano dalla presenza del Signore.

Questa missione ha visto la sua identità, la sua moralità scandita da due grandi parole che nella sua storia la Chiesa ha spesso potuto e dovuto dire: la prima parola è la parola POSSIAMO, POSSUMUS, e in questa parola, in questo atteggiamento la Chiesa ha, di generazione in generazione, incontrato l’umanità; la fede ha incontrato la ragione; la libertà cristiana ha incontrato la legge umana; le vicende della vita, dei popoli e delle nazioni sono state inculturate dalla fede cattolica, così che, in più di un caso, questa fede cattolica ha saputo dare un contributo significativo a forme di cultura e di civiltà.

Nel possumus la Chiesa e il mondo si sono incontrati. L’umanità in ricerca si è incontrata con la Chiesa che porta il Dio che si rivela. L’esistenza umana, personale e sociale, questa grande storia di cultura e di civiltà, è significata dalla grande cultura cattolica che non è ancora finita e che ci parla attraverso le più diverse forme di espressione culturale. La missione ha avuto certamente nell’orizzonte del possumus la capacità di dare un contributo significativo all’incremento della vita umana, personale e sociale

Ma la Chiesa ha potuto e dovuto dire, in modo inesorabile, anche un’altra parola: NON POSSIAMO, NON POSSUMUS. La Chiesa in molte occasioni ha dovuto dire che non era lecito non denunciare il tentativo di eliminare la presenza della Chiesa dalla vita della società, ridurre i diritti di Dio, i diritti della Chiesa, e quindi inesorabilmente contribuire al degrado della vita umana e sociale. Non possiamo. Non c’è stato nessun momento della storia per quanto drammatica, soprattutto dell’occidente europeo, in cui la Chiesa non si sia, talvolta anche da sola, assunta la responsabilità di negare la legittimità di certe ideologie, la legittimità di certe impostazioni culturali, sociali e politiche.

La Chiesa, nel suo non possumus, non ha chiuso il dialogo con gli uomini, ma ha negato che le ideologie potessero essere un avvenimento significativo per la sua vita. La denuncia di ciò che contrastando la Chiesa avvilisce l’uomo, il mistero della vita, il mistero dell’amore. La sacralità della paternità e della maternità, gli avvenimenti più significativi della vita umana, stravolti, abbattuti, sostituiti da forme assolutamente inaccettabili di convivenze personali, familiari o sociali.

La Chiesa non potrà mai dire solo possumus, come non potrà mai dire soltanto non possumus. Dovrà, nella responsabilità missionaria, rendere possibile l’incontro fra Cristo e il cuore dell’uomo, dovrà sapere ritmare le aperture e le chiusure, le accoglienze intellettuali e morali e la negazione per tutto ciò che va contro i diritti di Dio. E andando contro i diritti di Dio mette le condizioni per un degrado, per una disumanizzazione della vita umana e sociale di cui è terribile esperienza la società in cui la Chiesa vive oggi.

Guai a noi dunque fratelli, se sostituiamo al binomio possumusnon possumus, un possumus a senso unico che consegna la cristianità alla mentalità dominante, che fa diventare obbiettivo della nostra vita ciò che è perseguito dal mondo nel suo aspetto negativo e diabolico: l’eliminazione di Cristo e della Chiesa. Noi non possiamo accettare che troppi avvenimenti o iniziative o tentativi in questo variegato mondo cattolico, siano fortemente condizionati da una volontà di piacere al mondo e di riceverne il suo appoggio.

Noi vogliamo vedere il volto di Cristo. Questo volto di Cristo che sfolgora nella bellezza della liturgia, e, come accennava il Santo Padre nel suo messaggio, ci introduce alla gloria definitiva del Suo volto. Il volto che è al tempo stesso di Risorto e di Giudice. Noi vogliamo solo mettere ogni giorno gli occhi della nostra intelligenza e del nostro cuore nel volto amatissimo del Signore. Perché da lì nasca un’intelligenza nuova, di noi e del mondo. Un cuore nuovo che ci fa amare ogni uomo che viene in questo mondo come parte del mistero di Cristo che ci si rivela. Che ci faccia sentire l’utilità del nostro tempo e della nostra vita soltanto come affermazione di Cristo e non come affermazione del nostro potere. Questo vogliamo.

Affidiamo alla Vergine la Santa Chiesa di Dio perché la letizia che scaturisce dalla fede sappia portare anche il peso del sacrificio della nostra vita quotidiana – della vita di tutta la Chiesa come di quella di ciascuno di noi – così da rendere inscindibile un binomio, che per la mentalità mondana sembra impossibile: letizia e sacrificio.

E così sia.

Omelia del Molto Reverendo Padre Dom Jean Pateau

#sumpont2015: Festa di Cristo Re
(Roma, Santissima Trinità dei Pellegrini, 25 ottobre 2015)

#sumpont2015

L’Abate di Notre-Dame de Fontgombault, Dom Jean Pateau, durante la sua predica per la Festa di Cristo Re il 25 ottobre 2015 a Roma.

Christus vincit, Christus regnat, Christus imperat!

Cari fratelli e sorelle,

«Cristo vince, Cristo regna, Cristo impera». Le acclamazioni carolingie non mettono forse a dura prova la nostra fede?

Nel 1935 Stalin rispondeva così a Pierre Laval, che gli chiedeva di rispettare le libertà religiose: «Quante divisioni ha il Papa?». Oggi molti uomini di Stato fanno implicitamente, e qualche volta esplicitamente, la stessa riflessione. Nel presente frangente, in cui la libertà religiosa, la famiglia, la vita nascente o giunta al termine, sono sotto attacco nella maggior parte dei Paesi del mondo, e anche all’interno stesso della Chiesa, la festa di Cristo Re viene a sollecitare un atto di fede da parte di coloro che sarebbero tentati dalla disperazione.

Il Vangelo ha ricordato il faccia a faccia di Gesù e Pilato, il dialogo di uno che ritiene di detenere ogni potere con un uomo schernito, deriso, sconfitto: «Tu sei il Re dei Giudei?… Dunque, tu sei Re?». La risposta di Gesù svela una regalità ignorata dagli uomini, un Re testimone della verità: «Tu lo dici; io sono Re. Per questo io sono nato e per questo sono venuto nel mondo: per rendere testimonianza alla verità. Chiunque è dalla verità, ascolta la mia voce» (Gv, 18,37).

Sono 2000 anni che, in gran numero, stupefatti, beffardi, provocatori… uomini di compromesso, di calcolo, o semplicemente nel dubbio hanno posto questa domanda a Gesù. La risposta di Cristo rimane sempre la stessa: «Io sono Re».

Con San Paolo, siamo nell’azione di grazie poiché:

Per mezzo di lui sono state create tutte le cose, quelle nei cieli e quelle sulla terra, quelle visibili e quelle invisibili: Troni, Dominazioni, Principati e Potestà. Tutte le cose sono state create per mezzo di lui e in vista di lui. Egli è prima di tutte le cose e tutte sussistono in lui. Egli è anche il capo del corpo, cioè della Chiesa (Col, 1, 16-18).

Durante il rito del battesimo il sacerdote interroga il catecumeno: «Che cosa chiedi alla Chiesa?». Quegli risponderà: «La fede». Una risposta che deve essere il fermo proposito di una vita. Il fallimento della speranza e della carità dipende spesso da una mancanza di fede, da una visione troppo umana delle circostanze che dimentica l’abbandono al piano di Dio.

Il riconoscimento da parte degli Stati, delle nazioni, della regalità di Cristo, comincia con l’accettazione di questa regalità su ciascuno di noi. Il Motu Proprio Summorum Pontificum di Sua Santità il Papa Benedetto XVI ci permette di attingere nella pace alle ricchezze liturgiche della forma straordinaria. Alla nostra gratitudine si aggiunge un dovere che oso riassumere in una domanda: la nostra fede è altrettanto straordinaria quanto il rito che celebriamo? Rincentrare la liturgia su Cristo non ha che uno scopo: diventare noi stessi dei veri testimoni della regalità di Cristo, vivere di Cristo e per Cristo, a tal punto che tutti dovrebbero poter dire: «è Cristo che vive in loro».

Questo pellegrinaggio di azione di grazie ci conduce a Roma mentre si conclude la XIV Assemblea generale ordinaria del Sinodo dei Vescovi sul tema: «La vocazione e la missione della famiglia nella Chiesa e nel mondo contemporaneo».

Re di ogni uomo, Cristo è anche Re delle famiglie.

In più occasioni, per esempio nel corso delle udienze del mercoledì, Sua Santità il Papa Francesco ha proposto una ricca e profonda riflessione sulla famiglia. Durante il suo recente viaggio in Ecuador, il Vangelo delle nozze di Cana gli ha dato occasione di affrontare il tema:

Le nozze di Cana, diceva il Papa, si rinnovano in ogni generazione, in ogni famiglia, in ognuno di noi e nei nostri sforzi perché il nostro cuore riesca a trovare stabilità in amori duraturi, in amori fecondi, in amori gioiosi. Facciamo spazio a Maria, “la madre”, come afferma l’Evangelista. E facciamo ora insieme a lei l’itinerario di Cana. Maria è attenta… Maria è Madre… Maria prega… Ella ci insegna a porre le nostre famiglie nelle mani di Dio; ci insegna a pregare, alimentando la speranza che ci indica che le nostre preoccupazioni sono anche preoccupazioni di Dio. E, alla fine, Maria agisce. Le parole: “Fate quello che vi dirà” (v. 5), rivolte a quelli che servivano, sono un invito rivolto anche a noi, a metterci a disposizione di Gesù, che è venuto per servire e non per essere servito. Il servizio è il criterio del vero amore. Chi ama serve, si mette al servizio degli altri. E questo si impara specialmente nella famiglia… (Santa Messa per le famiglie, Parque de los Samanes, Guayaquil, lunedì 6 luglio 2015).

Essere attenti, pregare e servire, sono le indicazioni dateci da Maria.

San Luca ricorda l’atteggiamento di Maria: Ella «serbava tutte queste cose meditandole nel suo cuore» (Lc 2,19). La parola latina per “meditandole” è “conferens”, letteralmente “portandole tutte insieme nel suo cuore”. Il cuore di Maria è il luogo di una alchimia d’amore. È là che Ella rende grazie, là che prega, ed è ancora là che ella soffre e che si offre.

Mentre si avvicina l’anno giubilare della Misericordia, in nostri cuori sono il luogo di un dialogo con Cristo Re? Portiamo in essi gli avvenimenti gioiosi, luminosi, dolorosi e gloriosi delle nostre vite, meditandoli in segreto per derivarne una regola per il nostro agire?

«Quante divisioni ha il Papa?». Stalin avrebbe potuto dire: «Quanti cuori?». Perché un cuore donato a Cristo è molto più temibile di una divisione!

In questi giorni in cui i genitori di Santa Teresa del Bambin Gesù sono appena stati canonizzati, mi sovvengono alcune parole di loro figlia, e ve le lascio come viatico in questa santa città di Roma, cuore della cristianità:

Considerando il corpo mistico della Chiesa, non mi ero riconosciuta in alcuno dei membri descritti da san Paolo, o piuttosto volevo riconoscermi in tutti… La Carità mi dette la chiave della mia vocazione. Capii che, se la Chiesa ha un corpo composto da diverse membra, l’organo più necessario, più nobile di tutti non le manca, capii che la Chiesa ha un cuore, e che questo cuore arde d’amore. Capii che l’amore solo fa agire le membra della Chiesa, che, se l’amore si spegnesse, gli apostoli non annuncerebbero più il Vangelo, i martiri rifiuterebbero di versare il loro sangue… Capii che l’amore racchiude tutte le vocazioni, che l’amore è tutto, che abbraccia tutti i tempi e tutti i luoghi… in una parola che è eterno! Allora, nell’eccesso della mia gioia delirante, esclamai: Gesù, Amore mio, la mia vocazione l’ho trovata finalmente, la mia vocazione è l’amore! (Manoscritto B, folio 3, verso)

Amen.